Im Unterwegs finde ich meine Heimat.
Das raue Leben der Einheimischen in den Bergen um Lago Maggiore
und Ortasee
können Sie heute mit einem wachen Blick auf vielen ehemaligen Wirtschaftswegen und heutigen
Wanderrouten dieser Alpenregion noch erahnen.
Sei es an den überwachsenen Wein- und Roggenterrassen, den riesigen Stümpfen der Esskastanien oder
einer steinbedachten, verlassenen Scheune, die Spuren der Vergangenheit sprechen zu Ihnen. Mit dem
Niedergang der Industrie begann die Landflucht, die bis heute andauert, der aber mancherorts durch seriösen
Wandertourismus etwas entgegengesetzt werden konnte. Auch umgekehrt möchte wohl der interessierte
Exkursionist eine intakte, lebendige Dorfstruktur anstelle einer zwar architektonisch beeindruckenden, aber
verlassenen und zunehmend ruinösen Siedlung vorfinden.
Die Einheimischen sind den naturverbundenen Gästen gegenüber
offen und freundlich, und mit etwas Glück wird uns ein Ortskundiger
die Fragen zur Natur oder Geschichte der Region gerne nach
bestem Vermögen beantworten.
Die Exkursionen sind auch für Gelegenheitswanderer machbar und
lassen sich an die unterschiedliche Kondition der Teilnehmer
anpassen. Mit einer Mittagspause “pranzo al sacco” (aus dem
Rucksack) und erholsam erläuternden Halten an interessanten
Stationen sollten alle Teilnehmer auf ihre Kosten kommen und
Freude an Mensch und Natur mit nach Hause bringen.
Tageswanderungen:
“Verwilderte Schönheit um Monte Barro und Pescone”
Wandern wir auf den Spuren einer vielfältigen landwirtschaftlichen
Kultur um Agrano, die von der Natur zurückerobert wird.
“Valle Verzasca -
Wandern in der
Farbenpracht”
Das abgeschiedene Tal
des bei Sonnenschein
smaragdgrün leuchtenden
Flusses Verzasca im
schweizerischen Tessin
hat sich seine
Ursprünglichkeit noch
weitgehend bewahrt. Wer
diese, Vergangenheit
atmende Idylle schätzt,
fühle sich eingeladen,
abwechslungsreiche Auenlandschaft und die anliegenden, teils noch heute bewohnten Siedlungen zu
erwandern.
“Steinzeiträtsel im Kastanienwald”
Das Naturreservat und Kulturerbe der Unesco in Ghiffa über dem Lago Maggiore lädt zur Begehung und
Besichtigung seiner Schätze ein.
“Einblicke in die neue Wildbnis des Val Grande”
Auf dem Pfad des “uomo albero” wandern wir im Nationalpark zwischen Zeugnissen vergangener Alpwirtschaft
und sprießender Vegetation.
“In den Schluchten
der ehemaligen
Gletscherbäche”
Die Orridi (schrecklichen
Schluchten) von Uriezzo
sind Zeugen des
ehemaligen Verlaufs des
Toce, der ein
Hauptzufluss des Lago
Maggiore ist. Unter
einem 1000m dicken
Eisstrom grub er mit Hilfe
der mitgeführten
Moränensteine ein tiefes
Bett, das wir (trockenen Fußes) an mehreren Stellen durchgehen.
Der Kontrast zu den verbindenden Passagen über idyllische
Alpenwiesen könnte kaum größer sein.
Ein Krokus hat es durchs Kastanienlaub geschafft.
Blick vom Monte Barro auf den Ortasee
An einer ehemaligen Wolfsfalle